OverviewDetailsSchematic Diagram
  Eisenbahn Befehlsschrank. m. Vermittlungsmöglichkeit f. 5 Ltg
 
 R. Bosse & Co, Deutsche Reichsbahn

Schrankoberseite.
Der rechte Gleichstrom-Wecker läutet beim Ansprechen der Fallklappenmagnete (solange Rufstrom anliegt), wird der Umschalter auf W1 gestellt, ertönt ertönt er solange, bis alle Klappen wieder zurückgestellt sind.
Wird das Zurückstellen eines Abfragehebels "vergessen", bleibt der linke Wechselstrom-Wecker in die entsprechende Leitung eingeschaltet, um einen Anruf direkt anzuzeigen.

 

Bedienfeld.
Hinter den Glasfensterchen befinden sich die Rückstellklappen, darunter jeweils der Abfrage- und die beiden Verbindungshebel. Ganz links die beiden Schlußklappen mit Rückstelltasten.

 

Schrank geöffnet.
Unter dem Montagebrett für den Kurbelinduktor ist Platz für die Mikrofonbatterie (OB), die gleichzeitig zur Stromversorgung des Anrufweckers (durch die Klappen betätigt) dient. Der Schrank ist für den Anschluß von ZB/W-Leitungen schaltungstechnisch vorbereitet; der Nummernschalter kann anstelle des Abdeckbleches in der Tür eingebaut werden.

Der Induktor ist offensichtlich später ausgetauscht worden...

 

Rückstellklappen.
Die modifizierte Standard-Fallklappe (extra Schaufahne oben sowie Rückstellstift) wird durch Umlegen des jeweiligen Abfrage-Kniehebelschalters selbsstätig zurückgestellt. Dadurch befindet sie vollständig innerhalb des Gehäuses und ist vor den rauhen Eisenbahn-Betriebsbedingungen geschützt.

 

Verdrahtungsseite.
Rechts die beiden Rückstell-Drosselklappen für das Schlußzeichen.